Kostenlose Arbeitshilfen
Effizienter arbeiten dank professionellen Vorlagen und Praxisbeispielen.
Arbeitsrecht und Konkurrenzverbot
Wie weit darf sich ein Konkurrenzverbot geografisch erstrecken? Wann liegt eine konkurrenzierende Tätigkeit eines Arbeitnehmers wirklich vor? Die Gerichte in der Schweiz sind immer wieder mit Fragen bezüglich der Zulässigkeit von Konkurrenzverboten beschäftigt. Alle wichtigen Punkte bezüglich Arbeitsrecht und Konkurrenzverbot finden Sie in dieser praktischen Übersicht.
Praxistipp: Hier finden Sie von Experten geprüfte Schritt-für-Schritt-Anleitungen inklusive aller Checklisten und Vorlagen um rechtssichere Arbeitsverträge zu erstellen.
Das Konkurrenzverbot soll dem Arbeitgeber Gewähr bieten, dass ein ausscheidender Arbeitnehmer, seine Kenntnisse und Kundenkontakte nicht dazu verwenden kann, dem Arbeitgeber nach dem Austritt die Kunden abzuwerben und ihm dadurch einen erheblichen Schaden zuzufügen. Umgekehrt kann ein Konkurrenzverbot praktisch zu einem Berufsverbot für den Arbeitnehmer führen. Es sind daher verschiedene Voraussetzungen notwendig, damit ein solches überhaupt gültig vereinbart werden kann bzw. nicht nachträglich dahin fällt. Zu beachten ist, dass das ein Konkurrenzverbot seine Wirkungen erst mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses entfaltet. Während der Dauer der Anstellung richtet es sich nach den Treuepflichten gemäss Art. 321a OR. Aus arbeitsrechtlicher Sicht muss also unterschieden werden zwischen:
- gesetzlichem Konkurrenzverbot während der Dauer des Arbeitsverhältnisses
- vertraglichem Konkurrenzverbot nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Das gesetzliche Verbot braucht nicht vereinbart zu werden, dieses ergibt sich aus Art. 321a OR. Hingegen ist das vertragliche Verbot nicht nur zu vereinbaren, es muss schriftlich abgefasst und vom Arbeitnehmer unterschrieben werden. Das Konkurrenzverbot darf nur abgemacht werden, falls der Arbeitnehmer
- Einblick in den Kundenkreis oder
- Einblick in Geschäftsgeheimnisse hatte
und den Arbeitgeber mit der Verwertung dieser Kenntnisse erheblich schädigen kann. Bei den sog. freien Berufen (Architekten, Ärzte, Anwälte usw.) und bei Treuhandbüros, Buchhaltungsunternehmen ist im Einzelfall zu prüfen, ob ein Konkurrenzverbot wegen der engen Beziehung zum Kunden überhaupt möglich ist. Wird das Arbeitsverhältnis bereits in der Probezeit aufgelöst, so ist in der Regel auch ein Konkurrenzverbot hinfällig. «Konkurrenz» bedeutet Werben um denselben Kundenkreis mit gleicher oder gleichartiger Leistung.
Schweizer Arbeitsverträge zum Download
Sie benötigen einen bestimmten Arbeitsvertrag nach schweizerischem Recht? Hier finden Sie bestimmt den richtigen Vertrag!
Häufige Arbeitsverträge nach Schweizer Recht
- Muster unbefristeter Arbeitsvertrag nach Schweizer Recht
- Muster Arbeitsvertrag Teilzeit unbefristet nach Schweizer Recht
- Muster Arbeitsvertrag Teilzeit befristet nach Schweizer Recht
- Muster Arbeitsvertrag im Stundenlohn unbefristet nach Schweizer Recht
- Muster befristeter Arbeitsvertrag im Stundenlohn nach Schweizer Recht
Schweizer Arbeitsverträge für Aushilfen, Job Sharing, Telearbeit, flexible Arbeitszeiten und Arbeit auf Abruf
- Muster Arbeitsvertrag Aushilfe bis 3 Monate nach Schweizer Recht
- Muster Arbeitsvertrag flexible Arbeitszeit nach Schweizer Recht
- Muster Arbeitsvertrag für Telearbeit nach Schweizer Recht
- Muster Arbeitsvertrag Job Sharing nach Schweizer Recht
- Muster für einen Vertrag bei Arbeit auf Abruf nach Schweizer Recht
Schweizer Arbeitsverträge nach Funktion
Übersicht: Arbeitsrecht und Konkurrenzverbot
In dieser praktischen Übersicht finden Sie die wichtigsten Punkte bezüglich Arbeitsrecht und Konkurrenzverbot. Sie erfahren was es zu beachten gilt, wenn sich ein Arbeitnehmer selbständig machen will, wie ein nachvertragliches Konkurrenzverbot vereinbart werden kann und welches mögliche Folgen sind im Falle einer Übertretung.



Suchbegriffe: Arbeitsrecht Schweiz, Personalmanagement, Vertrag in der Schweiz erstellen, Arbeitsvertrag leitender Angestellter






