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Störrate erfassen

Die Störrate ist wohl die einfachste Möglichkeit, Potenziale aufgrund von Störungen zu ermitteln. Mit ihr wird lediglich die Anzahl der aufgetretenen Störungen pro Zeiteinheit und Maschine erfasst. Dementsprechend ist die Kennzahl auch nur bedingt aussagefähig.

Ermittlung der Störrate

Störrate: aufgetretene Störungen an einer Maschine pro Zeiteinheit

Anwendung der Kennzahl Störrate

Wie bereits erwähnt, ist die Kennzahl Störrate einerseits sehr einfach zu erfassen und andererseits nicht sonderlich aussagekräftig. Um sie zu qualifizieren, fehlen Aussagen über Betriebsstunden, Dauer der Störung und Kosten zur Behebung der Störung. Die Störrate kann damit lediglich einen ersten Hinweis darauf geben, an welchen Maschinen und Anlagen weitere Analysen folgen müssen.

Aus diesem Grund wird die Störrate häufig ins Verhältnis zu den Betriebsstunden gesetzt. Auch ist eine Verknüpfung mit der tatsächlichen Ausfallszeit bzw. mit den Kosten der Störungsbehebung üblich.

Massnahmen zur Reduzierung der Störrate

Um eine detailliertere Aussage bezüglich der Störrate zu erhalten, ist es notwendig, weitere Informationen zu erheben. Eine Möglichkeit dazu bietet die Maschinenstörungsliste.

Anlagennummer

Datum/Uhrzeit

Störung

Fehler

Ursache

Ursache

Ursache

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Legende:

Anlagennummer: Anlagenname oder Nummer

Datum/Uhrzeit: Auftreten der Störung, von/bis

Störung: Welches Fehlerbild wurde angetroffen? z.B. Zylinder fährt nicht aus

Fehler: Welcher Fehler führte zu diesem Fehlerbild? z.B. Führungsschiene gebrochen

Ursache: Welche Ursache führte zu dem Fehler? z.B. Materialermüdung aufgrund von Verschleiss

Fehlerindex: M - Mechanik, E - Elektrotechnik, H - Hydraulik, P - Pneumatik usw.

behoben durch: Wer hat den Fehler repariert?

Aus der Störungsliste lässt sich nun neben der Störrate auch bestimmen, wie häufig bestimmte Fehler auftraten, wie lange deren Reparatur dauerte, ob sich zu bestimmten Zeiten Störungen häufen. Im Weiteren werden mittels einer Pareto-Analyse die Störungen gewichtet. Man erhält so die Störungen, die insgesamt für den grössten Aufwand sorgten. Diese können im Anschluss weiter analysiert und es können Massnahmen für deren Abstellung getroffen werden.

Störrate
Excel-Dokument
2 Seiten, 35.5 KB

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