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Wareneingang

Jeder Schritt ist einer zu viel. Das gilt besonders für den Materialeingang und die Eingangsprüfung. Häufig muss ein grosser Teil der Zeit dafür aufgewendet werden, um Differenzen zu bereinigen, Schwachstellen zu finden, Abläufe zu korrigieren und andere Unstimmigkeiten zu klären. Verlangt wird ein hoher Servicegrad, also flexible und transparente Abläufe bei niedrigen Kosten. Die ganze Logistik funktioniert im Betrieb nur dann, wenn der Wareneingang fehlerfrei arbeiten kann.

Materialannahme einrichten

Zentrale Anlaufstelle

Die Annahme von angelieferten Waren mit ihren Dokumenten erfolgt am sinnvollsten an einer zentralen Anlaufstelle, die mit den notwendigen Einrichtungen und Transportmitteln versorgt ist:

  • Organisationsbedarf (Einrichtungen, Bürobedarf)
  • Entladeeinrichtungen (Rampen, Abstellplätze, Rollbänder usw.)
  • Transportgeräte (Staplerfahrzeuge, Handhubwagen, Transportwagen)
  • Abstellplätze, Verteilplätze, Regale
  • Behälter und Verpackungsmaterial
  • Mengenprüfeinrichtungen (Waagen, Zählwaagen)
  • Prüfmittel und -vorschriften u.a.

Die Gegebenheiten der innerbetrieblichen Materiallogistik sind mit den anderen betriebswirtschaftlichen Anforderungen zu optimieren.

Organisation und Verantwortung

Organisatorisch ist der Wareneingang meist dem Einkaufsleiter unterstellt. Funktional gehört er zur betrieblichen Materiallogistik. Wenn die Transport- und Umschlagsaspekte besonders komplex oder aufwendig sind, werden Sonderformen organisiert, beispielsweise eine logistische Querschnittsfunktion.

Die sachliche Verantwortung sollte grundsätzlich beim Einkauf verbleiben, weil dieser einerseits die Lieferpflicht zum Betrieb leisten und andererseits die Rechte des Unternehmens gegenüber den Lieferern und Dienstleistern wahren und durchsetzen muss.

Zentral oder dezentral?

Die Wareneingangsstelle kann zentral, dezentral oder pragmatisch kombiniert organisiert werden. Auch auswärtig, wenn an externe Lager geliefert wird, und bei anderen, besonderen Gegebenheiten.

Der physische und logistische Abnahmeort wird von der Art und Qualität der Güter, den Anliefermengen, notwendigen Behandlungen, internen Wegen und Einrichtungen sowie von den Versorgungsstrategien (z.B. Just-in-time-Verfahren) bestimmt.

Die Planungsentscheidung, zentrale oder dezentrale Warenannahme, ergibt sich pragmatisch. Allerdings müssen alle wesentlichen betriebswirtschaftlichen und logistischen Aspekte beachtet und prinzipielle Argumente oder tradierte Gewohnheiten vernachlässigt werden.

Wareneingang
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4 Seiten, 56.92 KB

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