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Benchmarking –diese Fallstricke lauern in der Praxis
Benchmarking ist ein seit den achtziger Jahren bekanntes Managementinstrument. Der Begriff leitet sich aus dem Vermessungswesen ab, wo man unter einem Benchmark einen Bezugspunkt versteht, den man zur Standortbestimmung im Gelände benötigt. Analog hierzu ist Benchmarking die Standortbestimmung für Unternehmen, indem sie prüfen: Wo stehen wir und wo stehen die anderen Unternehmen? Benchmarking ist, kurz gesagt, ein Vergleich des eigenen Unternehmens mit anderen Unternehmen. Es dient zum einen der Ermittlung eigener Stärken und Schwächen, zum anderen aber - und das ist häufig der Hauptnutzen - dient es dem Lernen von anderen.
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Typische Fragestellungen des Benchmarking sind:
- Sind wir so kostengünstig wie unsere Wettbewerber?
- Haben wir die gleiche Leistungsfähigkeit wie andere Unternehmen?
- Welche Methoden wenden andere Unternehmen an, die wir noch nicht anwenden?
- Gibt es Methoden oder Lösungen in anderen Branchen, die wir auch für unser Unternehmen nutzen können?
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Benchmarking. Sie unterscheiden sich zum einen in den betrachteten und verglichenen Objekten, z.B. den Unternehmensstrategien, Unternehmensprozessen oder Methoden, zum anderen in der Vorgehensweise beim Benchmarking. Besonders grosse Bedeutung hat das Benchmarking mit Kennzahlen, weil die zahlenmässige Beschreibung von Sachverhalten die Vergleiche mit anderen Unternehmen und Einrichtungen naturgemäss erleichtert. Aber auch das „weiche“ Benchmarking hat seine Berechtigung: Hier werden nicht die harten Fakten, also Kennzahlen, verglichen, sondern Lösungswege, Methoden und Ansätze für bestimmte Fragestellungen. Als optimal kann man wohl den Mix aus dem harten und dem weichen Benchmarking bezeichnen: Mit dem harten Benchmarking erfährt man anhand von Kennzahlen, welche Ergebnisse das andere Unternehmen in bestimmten Bereichen erreicht, mit dem weichen Benchmarking kann man sehen, mit welchen Methoden und Ansätzen es diese Ergebnisse erreicht.
Benchmarking kann für jedes Unternehmen ein ausgezeichneter Ansatz sein, den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Unternehmen aufrechtzuhalten und anzutreiben. Es fliessen sehr viele Anregungen in das Unternehmen und man erhält regelmässig Feedback über die eigene Leistungsfähigkeit im Vergleich mit den Benchmarkingpartnern.
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Checkliste: Benchmarking
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