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Beispiel für ein Affinitätsdiagramm

Das Affinitätsdiagramm gehört zu den sieben Managementtechniken (oft auch als «Seven New Tools» bezeichnet) und zielt darauf ab, aus chaotisch vorliegenden Daten eine nach Oberbegriffen thematisch geordnete und verdichtete Sammlung von Ideen zu erstellen. Die Datensammlung für das Affinitätsdiagramm erfolgt üblicherweise durch Brainstorming oder Kartenabfrage (Metaplantechnik).

Einsatzgebiet des Affinitätsdiagramms

Sobald zu einem Thema eine ungeordnete und schwer überschaubare Anzahl von Aussagen vorliegt, kann das Affinitätsdiagramm genutzt werden, um übergreifende Ideen und Zusammenhänge aufzufinden oder die einzelnen Ideen, Fakten und Meinungen unter Überschriften zusammenzufassen. Das Thema und die zugrunde liegenden Informationen müssen dazu vom Moderator klar und einfach formuliert werden. Die Teilnehmer sollten im Folgenden ermuntert werden, spontan alles aufzuschreiben, was ihnen in den Sinn kommt. Wichtig ist die Lesbarkeit der einzelnen Beiträge, d.h., es darf auf jeder Karte nur ein Beitrag stehen, sodass alle Beteiligten die Informationen sehen können, wenn sie an die Tafel gepinnt werden.

Cluster

Das gesamte Team bestimmt dabei, welche Karten inhaltlich zusammengehören und zu einer Gruppe, dem sogenannten Cluster, zusammengeheftet werden. Es sind allerdings auch Einzelkarten möglich, d.h., nicht jede Karte muss «mit Gewalt» einem Cluster zugeordnet werden.

Es gibt in der Regel immer mehrere Möglichkeiten der Überschriftenformulierung, der Gruppenbildung und auch der Zuordnung. Als Moderator sollte man sich hier nicht auf zeitraubende Diskussionen oder gar Auseinandersetzungen einlassen, sondern dem Schreiber der Karte ein Vetorecht bei der Zuordnung zu einem Cluster gewähren.

In dem fertigen Affinitätsdiagramm bildet jedes Cluster einen Ansatz oder Gesichtspunkt zu dem gestellten Thema. Letztlich bietet die Visualisierung des Affinitätsdiagramms den Vorteil, dass es Verständnis- und Kommunikationsprobleme auflöst, ein überschaubares, geordnetes Bild erzeugt und so die Grundlage für eine weitere Bearbeitung des Themas bildet.

Nutzen der Methode

Durch die Anwendung von Affinitätsdiagrammen entsteht eine strukturierte Sammlung von Ideen oder Fakten, die zur Verdeutlichung der Problemstellung beiträgt. Dabei werden ähnliche problembeschreibende Informationen zusammengefasst. Die Methode regt die Kreativität an und fördert ungewöhnliche Ideen, da neben Fakten auch Meinungen und Intuitionen berücksichtigt werden. Das bedeutet jedoch auch, dass das Ergebnis immer subjektiv, d.h. vom Team abhängig ist. Durch eine anschliessende Diskussion kann die Konsensbildung im Team noch weiter gefördert werden. Zu beachten ist jedoch, dass die Erstellung eines Affinitätsdiagramms einen erfahrenen Moderator erfordert, der darauf achtet, dass die Ausgangsfrage der Problemstellung nicht zu komplex ist.

Beispiel Affinitätsdiagramm
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3 Seiten, 108.57 KB

Beispiel: Affinitätsdiagramm

Diese Arbeitshilfe zeigt Ihnen anhand eines konkreten Beispiels (Wie arbeiten wir neue Kollegen ein?) wie Sie das Affinitätsdiagramm sinnvoll einsetzen können.

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