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Beispiel für ein Korrelationsdiagramm

Das Korrelationsdiagramm, auch als Streuungsdiagramm bezeichnet, dient der grafischen Untersuchung der Abhängigkeit zweier (gleichberechtigter) Grössen und zeigt die Stärke des möglichen Zusammenhangs zwischen den beiden Variablen an. Die Werte hierzu werden paarweise an einem Untersuchungsobjekt aufgenommen und in einem Diagramm als Punkte dargestellt. Aus dem entstehenden Muster können Rückschlüsse auf den statistischen Zusammenhang zwischen den beiden Merkmalen gezogen werden.

Einsatzgebiet

Mit dem Korrelationsdiagramm lässt sich das Vorhandensein von Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen zwei Variablen überprüfen. Hierbei wird zum einen die Stärke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen ermittelt, zum anderen ermöglicht es das Korrelationsdiagramm, Aussagen über die Stärke und Richtung des Zusammenhangs (positive oder negative Korrelation) zu treffen. Beachtet werden muss allerdings, dass der statistische Zusammenhang nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf einen direkten alleinigen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zulässt. So können beispielsweise die beiden untersuchten Variablen gemeinsam von einer dritten abhängig sein (Scheinzusammenhang).

Konkretes Vorgehen

Schritt 1

Legen Sie die Variablen fest, zwischen denen Sie eine Abhängigkeit vermuten und die Sie auf einen möglichen Zusammenhang hin untersuchen wollen!

Schritt 2

Ermitteln Sie die Wertepaare unter gleichen Bedingungen (für ein aussagekräftiges Diagramm benötigen Sie mindestens 30 Wertepaare)!

Schritt 3

Tragen Sie die Wertepaare in ein Koordinatensystem ein, wobei die x-Achse dem einen, die y-Achse dem anderen Merkmal zugeordnet wird!

Schritt 4

Ziehen Sie wenn möglich eine Gerade durch die Punkt-Wolke, um die Entwicklungsrichtung deutlich zu machen!

Schritt 5

Interpretieren Sie die sich ergebende «Punkte-Wolke»! Die Steigung der Geraden von links unten nach rechts oben entspricht einer positiven Korrelation (Zunahme X bewirkt Zunahme Y); der Verlauf der Geraden von links oben nach rechts unten ist eine negative Korrelation (Zunahme X bewirkt Abnahme Y. Als Ergebnis eines Korrelationsdiagramms erhält man eine Aussage über den möglichen Zusammenhang zweier Kenngrössen.

Nutzen der Methode

Das Korrelationsdiagramm gehört zu den sieben Qualitätswerkzeugen (Q7 Basic Tools). Es zeigt mögliche lineare Beziehungen zwischen Datenpaaren an, die sich in der grafischen Darstellung schon mit dem blossen Auge gut abschätzen lassen. Die ermittelte Beziehung ist nur linearer Natur und dabei ausschliesslich auf den tatsächlich untersuchten Bereich begrenzt, d.h. eine Extrapolation über die zukünftige Entwicklung ist nicht zulässig. Welche Datenreihe die andere ursächlich beeinflusst, ist der Korrelation nicht zu entnehmen. Über die Beschreibung der Stärke der Beziehung hinaus kann mit dem komplexeren statistischen Werkzeug der Regressionsanalyse die Art der Beziehung weiter untersucht werden.

Beispiel Korrelationsdiagramm
Excel-Dokument
1 Seite, 204.33 KB

Beispiel: Korrelationsdiagramm

Diese Excel-Beispieldatei zeigt Ihnen, wie ein Korrelationsdiagramm aussieht und interpretiert wird.

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