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Praxisbeispiel Matrixdiagramm

Eine Matrix ist eine Form der tabellarischen Gegenüberstellung und wird üblicherweise verwendet, um Beziehungen, Zusammenhänge oder Wechselwirkungen darzustellen. Das Matrixdiagramm als eines der sieben Managementwerkzeuge (M7) gewährleistet eine übersichtliche grafische Darstellung der wechselseitigen Abhängigkeiten von Parametern, z.B. zwischen Produktanforderungen aus Sicht des Kunden und aus Sicht des Herstellers, wobei die Wechselwirkung dieser Sichten innerhalb der einzelnen Zellen der Matrix beurteilt wird.

In diesen Zellen wird neben der Art häufig auch die Intensität des Zusammenhangs anhand von Kreuzen, Zahlen oder Symbolen abgebildet.

Ausprägungsgrad

Zudem ist es möglich, auch innerhalb der Symbolik den Ausprägungsgrad noch in Stufen wie stark, mittel und schwach zu unterscheiden. So kann beispielsweise bei zweidimensionaler Darstellung eine dritte oder vierte Dimension der Information durch Variationen in der Symbolgrösse und mehr oder weniger stark eingefärbte Symbole dargestellt werden.

Gibt es also mehrere Sichtweisen zu einem Thema, werden sie in die Zeilen und Spalten einer Matrix eingetragen und im Hinblick auf ihre Wechselbeziehungen ausgewertet.

Im praktischen Gebrauch findet man Matrixdiagramme oftmals als Grundlage strategischer Überlegungen oder bei Entscheidungen in einem komplexen Umfeld (z.B. für einen Lieferanten, einen Standort etc.).

Einsatzgebiet

Voraussetzung für die Erstellung und Anwendung eines Matrixdiagramms ist die eindeutige Definition der Ziele und besonders der zu vergleichenden Merkmale. Da die Erstellung eines Matrixdiagramms in der Regel als Teamarbeit verläuft, ist es notwendig, dass die Teilnehmer die einzelnen Merkmale kennen und beurteilen können.

Nicht mehr als 20 Merkmale

Einschränkend ist anzumerken, dass die Anzahl der zu beurteilenden Merkmale nicht grösser als 20 sein sollte, da die Anwendung der Methode ansonsten zu zeitaufwendig und das Ergebnis zu unübersichtlich werden würde.

Das Matrixdiagramm existiert je nach Anzahl der zu vergleichenden Dimensionen/Merkmalsgruppen in verschiedenen Formen:

  • als L-Matrix, die z.B. bei der Gegenüberstellung von Aufgaben und Verantwortungen die direkten und indirekten Beziehungen zwischen den einzelnen Merkmalen aufzeigt,
  • als T-Matrix, die häufig genutzt wird, um die direkten und indirekten Beziehungen zwischen den einzelnen Merkmalen dreier Themengebiete aufzuzeigen,
  • als X-Matrix, mit der man schliesslich sogar über vier Themengebiete hinweg die Wechselbeziehungen darstellen kann.

Typische Einsatzgebiete sind:

  • die Beurteilung von Wichtigkeit oder Priorität einzelner Verbesserungsmöglichkeiten
  • Ordnen vorhandener Informationen in der Planungsphase
  • (Neu-)Definition von Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten
  • Handlungsanweisungen
  • Fehlerwirkungen

Nutzen der Methode

Das Matrixdiagramm gehört zu den 7M-Werkzeugen, deren Aufgabe es ist, die Veranschaulichung und Aufgliederung von Informationen zu unterstützen. Das Matrixdiagramm hat den Vorteil, dass es Informationen auf übersichtliche Art ordnet und zugleich die potenziellen Beziehungen hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen gewichten kann.

Hoher Informationsgehalt

Das Ausfüllen eines Matrixdiagramms im Team braucht Zeit. Das fertige Diagramm birgt dann jedoch einen hohen Informationsgehalt in sich und zählt daher zu den wichtigsten Hilfsmitteln einer Entscheidungsvorbereitung.

Dabei ist jedoch zu bedenken, dass sich durch die gemeinsame Erarbeitung die Akzeptanz unter den Beteiligten zwar erhöht, letztlich bleibt die Gewichtung der Merkmale trotz der Teamarbeit subjektiv.

Praxisbeispiel Matrixdiagramm
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Beispiel: Matrixdiagramm

Dieses Beispiel zeigt Ihnen auf, wie Sie konkret vorgehen müssen, um ein Matrixdiagramm zu erstellen.

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