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Das Pareto-Prinzip zur systematischen Fehleranalyse

Das Pareto-Prinzip, benannt nach dem Italiener Vilfredo Pareto, besagt, dass die meisten auftretenden Fehler (ca. 80 %) auf eine relativ kleine Zahl an Fehlerursachen (ca. 20 %) zurückzuführen sind. Mit dem Aufwand der Beseitigung der 20 % kann man also 80 % des Erfolgs erreichen. Um die verbliebenen 20 % ebenso zu erfüllen, bedarf es hingegen eines vergleichsweise grossen Aufwands. Ziel in der Pareto-Analyse ist es daher, die Fehlerursachen oder Gruppen von Fehlerursachen zu identifizieren, die auf die Fehlerfolgen den grössten Einfluss haben. Als Ergebnis erhält man in der Regel ein Säulendiagramm, das die Problemursachen nach ihrer Bedeutung ordnet. Das Pareto-Prinzip wird gelegentlich auch 80:20-Regel genannt.

Einsatzgebiet

Die Pareto-Analyse dient zur systematischen Fehleranalyse und Gewichtung von Fehlergruppen, um eine effiziente Bearbeitung zu ermöglichen. Besonders geeignet ist die Methode zur Identifikation von Schwerpunkten, wenn eine Vielzahl von Problemursachen vorhanden ist.

Nutzen der Methode

Aus der Vielzahl möglicher Ursachen eines Problems werden durch die Pareto-Analyse diejenigen herausgefunden, die die grösste Auswirkung (in der Regel: Kosten) haben.

Die Vorteile der Pareto-Analyse liegen in der Einfachheit der Methode. Fehler oder Abweichungen werden durch eine Gewichtung bewertet. Zudem erleichtert die grafische Darstellungsform die Übersicht, denn die Bedeutung der einzelnen Fehler tritt sehr klar hervor. So ist es möglich, sich in der Fehlerbeseitigung auf die wichtigsten Ursachen eines Problems zu konzentrieren.

Die Anwendung der Pareto-Analyse ist weitverbreitet. Sie gehört zu den sieben Qualitätswerkzeugen (Q7 Basic Tools) und wird als 80:20-Regel auch als Technik im Zeitmanagement und im Marketing verwendet. In modifizierter Form wird sie auch als ABC-Analyse zur Optimierung der Bestands- und Bestellmengen in der Materialwirtschaft genutzt.

Fehleranalyse
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Beispiel: Pareto-Prinzip zur systematischen Fehleranalyse

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